Seit 20. August ist mein erstes Buch „Die Selbstsetzung des Menschen; eine philosophische Gebrauchsanweisung für unsere Gesellschaft im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz“ erhältlich.

In den nächsten Wochen möchte ich Euch die Grundgedanken des Buches hier näher bringen. Nach der Fortschrittsangst der vergangenen Woche geht es heute um eine etwas empfindlichere Frage. Was geschieht mit unserem Selbstbild als Menschen, wenn wir nicht mehr die intelligentesten Wesen auf diesem Planeten sind?

Die These dieser Woche: Künstliche Intelligenz bedroht weniger unsere Existenz als unsere Eitelkeit. Sie nimmt uns jene Vorrangstellung, die der Mensch, trotz aller historischer Kränkungen seiner Spezies, bis jetzt immer noch für sich beanspruchen konnte.